Katharina Danninger und Walter Wirl berichten –

Viele Klosterneuburger außerhalb Maria Guggings können mit dem Begriff IST-Austria nicht viel anfangen. Dabei ist dies eine Erfolgsgeschichte, die uns Klosterneuburger richtig stolz machen sollte. Denn wir sind Heimat einer der besten Universitäten der Welt.
Die ISTA wird in einem Atemzug mit Harvard, MIT und Oxford genannt. In Klosterneuburg wird Spitzenforschung von Weltformat betrieben. Und dies mit tatkräftiger Unterstützung der EU.“ freut sich Danninger.

 

Grundlagenforschung von Weltformat

IST-Austria-Forschungsraum

© IST Austria

ISTA ist ein Erfolgsmodell der besonderen Art. Vor 10 Jahren in Maria Gugging gegründet, ist es den Kinderschuhen längst entwachsen. 40 Forschungsteams mit über 500 Mitarbeitern haben am Rand von Klosterneuburg eine neue Wirkungsstätte gefunden. Die herausragenden Wissenschaftler_innen widmen sich der Grundlagenforschung unter anderem in Bereichen wie Molekularbiologie, Neurowissenschaften und Computerwissenschaften.

 

Nachwuchswussenschaftler_innen

IST-Austria-Neue-Besprechungsraeume

© IST Austria

Wie Walter Wirl berichtet, gibt es darüber hinaus Programme wie ISTFellow und ISTScholar, welche es Nachwuchswissenschaftler_innen ermöglichen, länder- und kulturübergreifend zu forschen. Alleine dieser Bereich wurde seitens der EU mit insgesamt 7,8 Mio. Euro aus einem speziellen Förderprogramm unterstützt, welches auf den Prinzipien der Internationalität, Interdisziplinarität und bereichsübergreifenden Mobilität basiert.

 

Technologietransfer

Die Abteilung für Technologietransfer begleitet ausgewählte Forscher in der ersten Phase der Entwicklung von innovativen Technologien zu kommerziell attraktiven Produkten. Im Jahr 2015 hat das Institut vier Patente eingereicht, ein bemerkenswerter Erfolg für ein noch junges Institut in der Grundlagenforschung.

Um dem wirtschaftlichen Erfolg dieser „Spinn-offs“ genügend Raum zu geben ist in den nächsten Jahren ein eigener Technologiepark in unmittelbarer Nähe der IST-Austria geplant.

41,5 Mio EUR Förderungen

Der European Research Council (ERC) förderte alleine 2015 die einzelnen Bereiche der IST-Austria mit 30,2 Mio. Euro. Dazu kommen noch 11,3 Mio. Euro aus anderen EU Fördertöpfen.

Die EU Förderungen stellen eine Schlüsselbedeutung für die rasante Entwicklung des IST Austria dar, ohne welche es diese herausragende Forschungseinrichtung nicht geben würde“ resümiert Walter Wirl.

Alle Fotos: © IST Austria